Betriebspraktikum

Das Betriebspraktikum

Das Betriebspraktikum des GaK findet zu Beginn des 2. Halbjahres der 11. Klasse statt. Der Unterricht im ersten Halbjahr  bereitet darauf vor. Im Deutschunterricht wird das Schreiben von Bewerbungen eingeübt.

Das Schülerbetriebspraktikum ist ein zentrales Element der Berufs- und Studienorientierung. Die Schülerinnen und Schüler erhalten die Gelegenheit, unter realen Arbeitsbedingungen die Anforderungen des Berufsalltags im gewählten Berufsfeld zu erleben, zu erkunden und zu reflektieren.

Die Schülerinnen und Schüler verfassen eine schriftliche Ausarbeitung, in der die Erfahrungen des Praktikums dargestellt und kriterienorientiert reflektiert werden. Dazu bearbeiten sie auf das Berufsfeld und die Rahmenbedingungen des jeweiligen Betriebes oder der Institution zugeschnittene Aufgaben. Die betreuenden Lehrkräfte besuchen die Schülerinnen und Schüler im Praktikum (vgl Musterkonzept Studien-und Berufsorientierung, S. 7ff). Die Ausarbeitung wird beotet und erstetzt die Klausur im 2. Halbjahr.

Die Vor-und Nachbereitung erfolgt im Politik-Wirtschaft-Unterricht und in der Berufs- und Studieorientierungsstunde (BSO). Der/die Fachlehrer/Fachlehrerin Politik-Wirtschaft betreut auch die Schüler während des Praktikums und besucht sie mindestens einmal in den Betrieben

Ziel dieses betrieblichen Praktikums ist es,

  • sich in einem Unternehmen zu bewerben, Bewerbungen zu schreiben
  • die Erkundung eines Wirtschaftsbetriebes vorzunehmen,
  • betriebliche Abläufe kennenzulernen,
  • einen Arbeitsprozess beschreiben zu können,
  • Lehrplaninhalte der 9 und 10. Jahrgangsstufe in der Praxis zu vertiefen,
  • die Arbeitswelt kennen zu lernen und zu erleben,
  • Erkenntnisse über soziale Strukturen innerhalb von Unternehmen zu sammeln,
  • Formen und Möglichkeiten betrieblicher Mitbestimmung kennenzulernen,
  • erste konkrete Erfahrungen zur beruflichen Orientierung zu machen und evtl. vorhandene Berufswünsche an den Anforderungen der Praxis zu überprüfen Erfahrungen zur beruflichen Orientierung zu machen, Anforderungen im Berufsleben und in der Ausbildung erfahren.

Anforderungen an den Betrieb:

  • Es eignen sich vor allem Betriebe, die zugleich auch Ausbildungsbetriebe sind. Vor allem Betriebe aus Zukunftsbranchen (Logistik, Export-Importunternehmen, Transport- und Kommunikationsdienstleistungsunternehmen etc) sind für ein Praktikum zweckmäßig.
  • Der Betrieb soll 5 und mehr Beschäftigte haben;
  • Der Betrieb soll verschiedene Arbeitsbereiche, getrennte Arbeitsgänge bzw. eine Teilung in verschiedene Aufgabengebiete aufweisen;
  • Nur bedingt geeignet für Betriebspraktika sind Rechtsanwalts- und Notariatskanzleien (Ausnahmen sind hier sehr große Sozietäten, die verschiedene Arbeitsbereiche aufweisen).
  • Gar nicht geeignet sind (Tier-)arztpraxen, Kindergärten und Schulen etc.
  • Es kann auch sinnvoll sein, sich auch für „Führungspositionen“ , bspw. Assistenz der Geschäftsleitung, zu bewerben um auch in diesem Bereich Einblicke zu erhalten. Dabei ist es sicher sinnvoll bestehende Kontakte zu nutzen!

nicht akzeptiert werden     

  • elterliche Betriebe
  • Praktikumsplätze, die nicht im buchholzer Einzugsgebiet liegen (20 km Umkreis von Buchholz oder Hamburger Kernbereich: Tarifzone A des HVV).
     

Die Fachschaft führt eine Liste empfehlenswerter Betriebe, die Kollegen unterstützen auch gerne bei der Suche.

Auch ein Spaziergang durch das Buchholzer Gewerbegebiet kann helfen, ein geeignetes Unternehmen zu finden!


Nach den Sommerferien werden die 10. Klassen ausführlich über das Praktikum informiert und erhalten alle notwendigen Unterlagen sowie Hinweise zu den Anforderungen für die Präsentation.

 

Formulare zum Download:

 

Hinweise über die inhaltlichen und rechtlichen Bedingungen des Betriebspraktikums für die Betriebe als Beilage für die Bewerbung:

 

2020


 

Bitte um Übersendung der Praktikumsbestätigung nach der Zusage:

2020

Praktikumsbescheinigung: 2020

                                     



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