GAK Ackerprojekt

Seit dem Schuljahr 2017/2018 gehört ein ganz besonderes Lernfeld fest zu unserem Schulalltag: Eine große Ackerfläche direkt angrenzend an den hinteren Schulhof wird zum lebendigen Klassenzimmer. Hier erleben unsere Schülerinnen und Schüler Lernen ganz praktisch – mit den Händen in der Erde und dem Blick für das große Ganze.

In den Jahrgängen 5/6 (seit dem Schuljahr 2025/26) und 7/8 bewirtschaften die Klassen gemeinsam Acker- und Weideflächen nach dem Konzept des Vereins Ackerdemia. Dabei säen, pflegen und ernten sie eigene Pflanzen und übernehmen Verantwortung für ihr Projekt – stets begleitet und unterstützt von engagierten Lehrkräften. Außerdem sind die GAKplus-Kurse „Acker, Hühner & Co“ in den Jahrgängen 6 und 7 auf dem Acker aktiv.

Das Ackerprojekt stärkt weit mehr als nur gärtnerische Fähigkeiten: Durch gemeinsames Arbeiten, Planen und Meistern von Herausforderungen wachsen Teamgeist, Verantwortungsbewusstsein und soziale Kompetenzen. Gleichzeitig entdecken die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Stärken und entwickeln wichtige Fähigkeiten fürs Leben.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Bildung für nachhaltige Entwicklung: Woher kommen unsere Lebensmittel? Wie entstehen sie? Und warum ist ein verantwortungsvoller Umgang mit ihnen so wichtig? Durch das direkte Erleben werden diese Fragen greifbar – und das Wissen bleibt nachhaltig verankert.

Neben all dem bietet das Arbeiten auf dem Feld einen wertvollen Ausgleich zum Schulalltag: Bewegung an der frischen Luft, praktische Erfahrungen und die Freude am eigenen Tun fördern Motivation und Neugier gleichermaßen.

Nicht zuletzt eröffnet das Ackerprojekt vielfältige Anknüpfungspunkte für zahlreiche Unterrichtsfächer – von Biologie und Geografie bis hin zu Mathematik und Deutsch. So entsteht eine lebendige Verbindung zwischen Theorie und Praxis, die Lernen besonders anschaulich und nachhaltig macht.

Unser Acker ist damit weit mehr als ein Projekt: Er ist ein Ort des Entdeckens, des Miteinanders und des Wachsens – im wahrsten Sinne des Wortes.

Unsere Hühner am Gymnasium Am Kattenberge

Seit vielen Jahren lebt auf unserem Schulacker eine besondere Hühnerschar: die Ramelsloher Blaubeine. Diese alte, vom Aussterben bedrohte Hühnerrasse hat ihren Ursprung ganz in unserer Nähe – ein Stück regionaler Geschichte, das wir bewahren. Typisch für die Ramelsloher sind ihre blauen Beine und die beiden Farbschläge: Weiß und Braun.

Die Tiere werden das ganze Jahr über von engagierten Schülerinnen und Schülern der Hühner-AG betreut. Das bedeutet: Jeden Morgen und Abend schaut jemand nach den Hühnern, sorgt für Futter und Wasser und stellt sicher, dass alle Tiere abends sicher im Stall sind – auch an Wochenenden, in den Ferien und sogar an Weihnachten und Silvester! Zusätzlich fallen Aufgaben wie das Ausmisten, kleinere Renovierungen am Stall und vieles mehr an.

Die Mitarbeit in der Hühner-AG lohnt sich: Neben frischen Frühstückseiern bietet sie die einmalige Gelegenheit, Verantwortung für Nutztiere zu übernehmen und hautnah zu erleben, was artgerechte Haltung bedeutet. Dazu gehören schöne Momente wie die Aufzucht neuer Küken, aber auch Herausforderungen – etwa der Umgang mit Krankheiten, Alter oder Räubern. Selbst Fragen wie „Wohin mit den Hähnen?“ machen Themen wie Tierschutz und Nachhaltigkeit greifbar.

Wer kann mitmachen?
Teilnehmen dürfen Schülerinnen und Schüler aller Jahrgänge. Für die Klassen 5 und 6 ist die Unterstützung der Eltern bei Abenddiensten wichtig – das bedeutet ein bis zwei halbe Stunden im Monat, je nach Jahreszeit zwischen 17 und 21 Uhr.

Wann treffen wir uns?
Die AG kommt jeden Montag in der ersten Pause in Raum 040/041 zusammen, um den Dienstplan für die Woche zu erstellen. Einmal im Monat gibt es eine gemeinsame Aktion in der 7./8. Stunde.


P.S.: Wir suchen dringend einen Sponsor oder eine günstige Bezugsquelle für Stroh in kleinen Ballen für den Stall!
Kontakt: wei@gak-buchholz.org

GAK unterstützt jetzt offiziell das Projekt „RegioHuhn“!

Es sollen dabei regionale Hühnerrassen züchterisch so weiterentwickelt werden, dass sie für die Nutzung in einer umfassend nachhaltigen, regionalen Geflügelproduktion geeignet sind. Das Ziel sind Gebrauchskreuzungen, die für die Anforderungen der ökologischen Geflügelhaltung besonders geeignet sind,
Der Film zeigt, im Rahmen der MINT-EC Dr. Hans-Riegel Stiftung-Förderung, den zusammenfassenden Verlauf unseres Projektes. Abschließend wird schon ein Ausblick auf unsere beginnende Kooperation mit dem FLI gegeben. Alle Partner des Projekts finden Sie hier.

Bienenweide nicht nur für Bienen

Unsere Bienenweide hinter dem Schulgebäude erstreckt sich über 1,6 ha und ist mit Lupine, Sonnenblume und vielen weiteren spätblühenden Pflanzen eingesät. Zum Schutz und für die Nahrungsbeschaffung unserer heimischen Insekten haben wir dieses Areal angelegt. Nicht nur Honigbienen, sondern auch Heuschrecken, Schmetterlinge, Wildbienen, Wildwespen und viele Brutvögel finden hier Nahrung und Unterschlupf, die anderswo aufgrund starker Nutzung in unserer ausgeräumten Landschaft selten geworden sind. Um die Bestände der Insekten und Vögel zu erfassen, werden Schülerinnen und Schüler Kartierungen vornehmen und veröffentlichen.

Unterstützungsmöglichkeiten

Übersicht der benötigten Spenden und Unterstützungsmöglichkeiten